Geschichte

Hier in Walting ist in den letzten Jahren etwas Einmaliges entstanden: Ein Blick in die Geschichte zeigt, daß sich auf dem Moierhof Altes mit Neuem harmonisch verbindet. Als Meierhof, mundartlich zu Moierhof mutiert, war das Anwesen bereits im Mittelalter von herausragender Bedeutung. Vom lateinischen „major“ entwickelte sich der Name „Meier“ als Bezeichnung für den obersten Beamten eines landwirtschaftlichen Hofhalts.
Insofern trat er die Nachfolge der sog. Fronhöfe an, die bis zum Ende des 12. Jahrhunderts als Mittelpunkte der früheren Dorfgemeinschaften (Villikationen) galten. Nach Meyers Lexikon war der Meier ein „grundherrlicher Amtsträger, der die abhängigen Bauernstellen (Hufen) beaufsichtigte und deren Abgaben einzog.“ Das war dann der sog. „Zehent“ d.h. der 10 Teil der Ernte, den der Grundherr bekam. Eigens dafür sind, wie auch auf dem Moierhof, die „Zehentscheunen“ errichtet worden.

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